BIRTE HORN UND BIRGIT REHFELDT:
Farbe und Form
Die erste Schau der Galerie KEIM im neuen Jahr zeigt gleich zwei Künste:
Malerei von Birte Horn und Skulptur von Birgit Rehfeldt.
Horn´s Malerei weist einen ausgeprägten Sinn für Colorit und Komposition auf. Die Motive ihrer Malerei sind Alltagsgegenstände, die wie Versatzstücke aus Erinnerung und Reflexion in narrativer Dichte übereinandergelagert und aufgereiht werden. Ein up side down eigenster Sichten und Ansichten. Birte Horn, 1972 in Düsseldorf geboren, studierte Kunst und Germanistik in Essen und Düsseldorf, mit Schwerpunkt Malerei bei Laszlo Lakner. Im April 2002 wurde sie Stipendiatin der Ulmer Kunststiftung Pro Arte. Seitdem lebt und arbeitet sie in Ulm / Wiblingen.
Birgit Rehfeldt´s bevorzugtes Sujet ist das Bild der Frau. Ihr favorisiertes Material ist Alabaster und Marmor. "Ihre Figuren sind in dem Sinne abstrahiert, dass sie einer Konzeption des menschlichen Körpers folgen. Dabei geht es hier weniger um die Erkennbarkeit oder schnelle Zuordnung der Figur, sondern um eine Skizze, eine Vorstellung vom menschlichen Körper, bei der Gesichtspunkte der Statik eine wichtige Rolle spielen", so die Kunsthistorikerin Suzanna Nauerz dazu.
Rehfeldt, 1965 in Hamburg geboren, absolvierte die Ausbildung zur Holzbildhauerin. Dem folgte das Studium in Stuttgart. 1993 bekam sie das Otto-Flath-Stipendium der Stadt Bad Segeberg. Seit 1999 lebt und arbeitet sie in Kemnat / Ostfildern.
Öffnungszeiten der Galerie: Mo - Fr 9.30 bis 18.30 Uhr, Sa 9.30 bis 16.00 Uhr.
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